Es brennt, die ganze Firma brennt.
Wenn so etwas auf dem Einsatzprotokoll steht wird auch der letzte Feuerwehrmann nervös, auch im wissen, dass es sich dabei um einen Härterei handelt in welcher einige Gefahrenstoffe gelagert sind.
Kaum vor Ort, merkt man dann, dass es wohl doch nicht so schlimm ist. Dennoch wird sofort genügend Material bereit gestellt, damit im Notfall genügend Lösch- und Kühlleitungen bereit gestellt sind.
Die ersten Atemschutztrupps machen sich bereit und gehen mit der bereitgestellten Leitung zum Innenangriff über. Sie finden schnell die Maschine wo der Brand ausgebrochen ist. Der Mitarbeiter der Firma hat zum Glück richtig reagiert und mit dem Drücken des Notaus der Maschine schlimmeres verhindert.
So kann das Gebäude nach kurzer Zeit wieder dem Besitzer übergeben werden, ohne das grösserer Schaden vorhanden ist.
Beim Eintreffen musste sich der Einsatzleiter erst einen Überblick verschaffen.
Das Gebäude war zwar dem ganzen Kader bekannt, da wir schon mal eine Besichtigung hatten, doch nach über einem Jahr und so früh am Morgen dauerte es doch einen kurzen Moment bis die Richtige stelle gewählt worden ist, um das Gebäude ab zu suchen.
Nach kurzem absuchen fand der Trupp einen Raum der voller weissem Rauch war, jedoch war kein Feuer zu erkennen. Die Lüfter die parallel in Betrieb genommen wurden verhinderten, dass der Rauch aus dem Raum kam.
Nach kurzem Absuchen im Raum, war klar, dass der Rauch aus einem der Kompressoren kommt. Der Kompressor wurde sofort ausgeschaltet und schnell wurde erkannt, dass eine defekte Öldichtung heisses Öl in Nebelform austreten lies, welches den weissen Rauch gebildet hat.
Da keine weitere Gefahr vom Kompressor aus kam mussten jetzt die Lüfter so positioniert werden, dass der Rauch aus dem Raum ins freie gelangen konnte. Dies war dank einem guten Lüftungskonzept in kürzer erledigt und wir konnten zur Retablierung zurück ins Depot.